Einmal als Wiederaufnahme unser bunter Abend (mit leicht geändertem Programm) unter dem Thema „AlltagsLiebe - LiebesAlltag“.
 

Alltagsliebe-Liebesalltag

Fünf  Abende über DIE LIEBE und viele Sachen zum Lachen smile
Und was bekommen Sie geboten?
 
Nach einer durchaus unüblichen Begrüßung erwartet Sie ein charmanter Conférencier, der Sie durch einen bunten mit Musik unterlegten Abend voller spannender und interessanter Aspekte der AlltagsLiebe oder gar des LiebesAlltags führt.

Von einer gewöhnungsbedürftigen PaarAnziehTherapie, über den besonderen Reiz von Single-Börsen  bis hin zu Dings …äh Problemen langjähriger Liebespaare, die sich auch gerne einmal (Ehepaar)-Witze erzählen oder solche, die man eher bleiben lassen sollte, über einen fast gescheiterten Heiratsantrag, der durch Vogelgezwitscher gekrönt wird bis zur hochaktuellen Thematik des Gender-(Wahn)-Sinns.
Und am Ende erwartet Sie dann noch ein absolut neues Genre der besonderen Art, das sie nur beim Theater Nikola finden:
Der Rückwärtskrimi!

Und das Ganze humorvoll verpackt und schmunzelnd serviert, denn Lachen ist bekanntlich gesund!"
Lassen Sie sich überraschen, wir wünschen Ihnen jedenfalls viel Spaß

Termine:
Premiere bzw. Wiederaufnahme: Sonntag, 17.10.2021
Weitere Aufführungen: Frei., 22.10., Sa., 30.10., So., 31.10. und Sa., 6.11.2021 jeweils um 20.00 Uhr in Pfarrsaal von St. Nikola

 

 

 

Alltagsliebe und Beschlossene Gesellschaft

 

Und dann als extremer Gegensatz ein neues Stück mit einem durchaus dramatischen und aufrüttelnden Inhalt:
Geschlossene Gesellschaft von J.P. Sartre
Geschlossene Gesellschaft wurde 1943 geschrieben, 1944 erstmals aufgeführt und beinhaltet Sartres Thesen des Existenzialismus.

Das Stück handelt von drei Personen, die in einem Zimmer eingeschlossen sind, das die (Vor)-hölle darstellen soll und die dort „gewisse Zeit“ - bis zur weiteren Eskalation?? - ausharren müssen.

Schnell werden sie sich einander bewusst und erfahren, wie sie die anderen sehen. Erst allmählich wird dann allen klar, dass sie selbst zu ihren eigenen Folterknechten bestimmt sind, indem sie sich gegenseitig ihre Lebenslügen entreißen. Ein kurzes Aufflackern von Solidarität erlischt aus Angst und aus gegenseitigem Hass. Jeder ist dazu verdammt, die anderen beständig zu quälen und selbst von den anderen gequält zu werden. Die lesbische Inès verzehrt sich nach Estelle, die aber nichts von ihr wissen will und sich an Garcin heranmacht. Garcin wiederum lechzt nach der   Anerkennung und Absolution durch Inès. So dürstet jeder nach der Hilfe eines der beiden anderen, verletzt diesen jedoch zugleich durch seine Annäherung. Sie können also weder voneinander lassen, noch voreinander fliehen. Nicht einmal töten können sie sich, sind sie doch bereits tot.

Und so gilt auf ewig: „Die Hölle sind die anderen.“

Geschlossene Gesellschaft

Premiere: Samstag, 9.10.2021,
weitere Aufführungen: Sa., 16.10., Sa., 23.10., So., 24.10. und Freitag, 29.10.2021 jeweils um 20.00 Uhr im Pfarrsaal von St. Nikola.

Karten gibt es ab 20.9.2021 unter unserer Tickethotline 0177/1656782.